… der hat’s echt in sich. Seit fast 2 Wochen ist Mäuschen wie ausgewechselt. Meckert IMMER, vor allem wenn ich das Zimmer verlasse, wobei ich schon froh sein kann, wenn sie überhaupt mal irgendwo liegt, anstatt ständig auf meinen Arm zu wollen. Und schlafen ist sowieso doof, ausser wenn Mama daneben liegt. Ist ja auch verständlich, wenn so viel neue Eindrücke auf einen einstürmen, dass man da zurück zu Mama will. Und stillen alle 1,5 – 2 h, vor allem nachts, *gähn*.
Ich merke deutlich, dass ich gegenüber meinen lieben Mitmenschen ziemlich ungeduldig geworden bin. Oder kommt es mir nur so vor, dass plötzlich jeder Wildfremde mein Kind antatschen will, “gute” Tipps zum Zufüttern gegeben werden und mir suggeriert wird, ich verziehe mein Kind, wenn ich es nicht schreien lasse?
Deswegen: nix mit Hannover, meinen und Mäuschens Nerven zuliebe…
Sehr tröstlich ist für mich, wenn ich in Eltern-Foren lese, dass es den meisten Eltern so geht. Man versteht ja plötzlich die Welt nicht mehr, was hat man nur alles falsch gemacht mit dem Kind usw. Aber die lieben Kleinen bekommen eben schubweise immer mehr mit und müssen erst lernen mit diesen neuen Eindrücken zu leben.
Im Buch “Oje, ich wachse!” werden die “acht Sprünge in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 14 Monate” beschrieben. Ich finde es recht interessant, allerdings sind auch sehr viele Wiederholungen drin.
Und trotz alledem, Mäuschen ist einfach nur zum Verlieben
(in Ermangelung eines Liebe-Smilies)