Mein Weg zum Kind als Single Frau

Archiv für August 2008

Ops

Verfasst von singlemomtobe am 28. August 2008

Tja, so kann’s gehen…

Glücklicherweise kann ich diesen Punkt von meiner Lebenserledigungsliste abhaken!

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6 Kilo Glück

Verfasst von singlemomtobe am 22. August 2008

Seit heute wiegt mein Schätzchen mehr als 6 kg. Leider erst seit heute. Sie ist mit der Gewichtszunahme immer am unteren Ende, eher schon ausserhalb der Toleranz. Aber da sie fit, fidel und kräftig ist, meint der Kinderarzt ich müsste mir keine Sorgen machen. Sagte er zumindest anlässlich der U4. Bei der U3 sagte er noch, dass ich ein so schweres Baby nur alle 3 Stunden stillen und sie über die Zeit hinwegtrösten solle.

Bei der ersten Impfung (dort wurde auch gewogen), hiess es wiederum, ich solle zufüttern, da sie zuwenig zugenommen hat.

Auch wenn ich mich nicht streng an die 3 Stunden-Empfehlung (lasse mein Kind doch nicht hungern) und überhaupt nicht an die Zufütter-Empfehlung (Bedenken wegen Einstieg zum Ausstieg, ausserdem hat Töchterchen nie ihr Doppelkinn verloren oder sah sonstwie abgemagert aus) gehalten habe, hat das doch alles gereicht, um mich gehörig zu verunsichern. Habe mir dann eine Waage ausgeliehen und versucht die Milchproduktion zu steigern, was mir noch mehr Stress bereite und ich das Gefühl hatte, dass die Michmenge eher sank. Durch das Wiegen habe ich aber immerhin herausgefunden, dass meine Tochter nicht oder kaum zugenommen hat, wenn wir bei meinen Eltern waren. Ich hatte dort zweimal Urlaub im Hotel Mama gemacht.

Die Beratung durch eine Laktationsberaterin hat mir sehr weitergeholfen. Nun weiss ich, worauf ich achten muss und Mäuschen nimmt wieder gut zu. Wie man überhaupt zunehmen kann, wenn man sich PERMANENT bewegt, ist mir sowieso ein Rätsel…

Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibts eine interessante Broschüre zum Stillen.

Was uns geholfen hat:

  • auf eine ausreichend lange Stilldauer pro Brust achten, Babys müssen auch die fette Hintermilch bekommen, laut Hebamme merkt man wenn die Babys zu wenig Hintermilch bekommen an einem grünlichen Windelinhalt, der sollte normalerweise immer gelb sein
  • Stillen nach Bedarf, keine Zwangspausen von 2 oder 3 Stunden machen, schon gar nicht im Sommer, das Baby holt sich was es braucht, das kurze Stillabstände zu Blähungen führen stimmt nicht
  • Mama muss auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, bei mir sind das mind. 3 l, zuviel sollte man allerdings auch nicht trinken
  • mit diversen Mitteln kann man weiter versuchen, die Milchmenge zu erhöhen: Carokaffee, Malzbier, Bockshornkleesamen – bei manchen wirkt’s, bei manchen nicht
  • sich nicht von der Umwelt verrückt machen lassen! Stress wirkt sich negativ auf die Milchproduktion aus. Ich weiss, dass ist leichter gesagt als getan. So ungefähr von allen Grosseltern bekommt man glaube ich den Satz zu hören: Das Kind wird nicht satt!
  • kein Schnuller, kann wohl zu Saugverwirrung führen, vor allem wenn er in den ersten Tagen gegeben wird – Töchterchen mochte jedoch sowieso von Anfang an keinen Schnuller, dafür ist Mama’s kleiner Finger ganz toll
  • nicht zufüttern: dadurch wird nur die Milchmenge noch weiter gesenkt, lieber das Baby länger nuckeln lassen, das fördert die Milchproduktion, die dann in 1-2 Tagen zugenommen haben sollte
  • die grösste Hilfe ist sicher, wenn man jemanden hat, der hinter der Entscheidung für’s Stillen steht – man lässt sich einfach viel zu leicht verunsichern, man will ja schliesslich, dass es dem Kind gut geht – Stillen ist eben einfach die beste Ernährung in den ersten 6 Monaten

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